Reisebericht Bali

Reisebericht Bali: Erfahrungen, Highlights und Tipps über Ubud, Uluwatu, Balangan, Canggu, Kuta, Nusa Penida, Gili Air und Nusa Lembongan.

Wir sind 20 Tage durch Bali gereist und unsere Highlights, Erfahrungen und Tipps niedergeschrieben. In unseren Reiseberichten findet ihr alle Informationen über Ubud, Canggu, Balangan, Nusa Penida, Nusa Lembongan und Gili Air. Vielleicht findet ihr auch etwas Reiseinspiration in Lombok?

Canggu


Tanah Lot Tempel, Bali Indonesien. Wunderschöner Sonnenuntergang.
Tanah Lot Tempel, Bali

 

Mit der indonesischen Fluggesellschaft Garuda Indonesia gehts heute zurück nach Bali. Erst wollten wir zurück nach Uluwatu, haben uns dann aber für Canggu entschieden.

Bali hat uns mit heftigem Regen begrüsst. Ja, die Regenzeit ist nun wirklich in Bali angekommen.

Am Flughafen wollen wir möglichst allen Taxifahrern aus dem Weg gehen. Guter Tipp dafür. Einfach beim domestic Airport zum Ausgang gehen, durch den Parkplatz und beim Scooter Parkplatz links. Dort können Grabtaxi/UBER Fahrer wieder „legal“ Passagiere abholen.

Die Fahrt ging ca. 45 Minuten. Es hatte wirklich viel Verkehr. Durch den Regen hat ausserdem an vielen Orten in Canggu der Strom nicht funktioniert.

Canggu ist sehr cool. Jeder gibt sich Mühe seinen Laden oder sein Restaurant speziell zu gestalten. Der hippe Teil von Bali.

Am Abend gabs dann noch (teure) Dim Sum im Dim Sum House - lecker!

Der nächste Tag fing früh an für Thomas - es ging wieder einmal ins Crossfit. Das Crossfit Wanderlust ist das grösste Gym in Bali und sehr gut besucht. Viele Expats und Sporttouristen tummeln sich schon um 7.30 Uhr am Morgen und trainieren. Nach einem kurzen Warmup wurde schon die Stunde ausgerufen. Viele viele Wallballs. Meine Beine werde ich die nächsten Tage noch spüren… Für mich ist das Crossfit Wanderlust zu unpersönlich - und es hat zu viele Personen, die gleichzeitig trainieren. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Nach einem Morgenessen gings dann an den Strand um zu Surfen. Oder besser gesagt paddeln. Viele Wellen wurden nicht erwischt :-/ Der Batu Bolong Beach besteht aus Vulkansand und wirkt daher etwas dreckig. Einen relaxten Nachmittag würde ich hier nicht verbringen. Aber zum Surfen OK.

Danach ging es mit dem Scooter zum Tanah Lot Tempel. Auf dem Weg hat es immer wieder etwas geregnet. Der Tempel selber war sehr schön. Er ist im Wasser gelegen. Es sind viele Touristen da, die sich den Tempel anschauen möchten - zurecht.

Ansonsten haben wir nicht viel unternommen und gingen früh schlafen. Morgen geht es ja nach Vietnam.

 

Gili Air: Relaxed & lehrreich


Sonnenaufgang auf Gili Air
Sonnenaufgang auf Gili Air

 

Die letzten zwei Tagen auf den Gilis verbringen wir sehr relaxed. Auf der einen Seite relaxed Shalitha am Strand/Pool - auf der anderen Seite muss Thomas so relaxed wie möglich unter Wasser sein (keine hektischen Bewegungen und tiefes ein- und ausatmen).

Die Tage verliefen immer etwa gleich. Thomas stand früh auf, ging zum Tauchunterricht und machte ein- bis zwei Tauchgänge. Dieses mal gab es Haie zu sehen und als letzten Tauchgang sind gingen wir Mudd-diven. D.h. wir tauchten im Sand. Dort gibt es viele, richtig komische Tiere. Unter anderem wieder viele Skorpion-Fische, Stone-Fish, Frog-Fish, Seepferdchen und Würmer, die man lieber nicht von nahem sehen möchte.

Schlussendlich habe ich mein Open Water bestanden - natürlich haben wir dies mit einem Bintang gefeiert. Matt (mein Tauchinstruktur) ist ein cooler Typ, kommt ursprünglich aus Manchester und sagt selber "von hier geh ich nie wieder weg!" :-) Die Tauchschule Blue Marine Dive Gili Air kann ich wirklich nur empfehlen! Die Gilis sind übrigens super geeignet um anfangen zu tauchen. Wenige Strömungen und wirklich tiefe Preise für den Open Water.

Mit den gemieteten Fahrrädern haben wir am Abend jeweils die Insel umrundet, den Sonnenuntergang geschaut und uns ein Restaurant gesucht.

Morgen geht es dann nach Lombok - obwohl Gili Air eigentlich zu Lombok gehört werden wir ein separates Kapitel über Lombok eröffnen.

 

Gili Air: eine neue welt


Tauchen auf Gili Air von einem Jukung. Blue Marine Dive Gili Air ist empfehlenswert.

Nach einem kurzen Morgenessen gings schon los für Thomas. Angefangen hat alles relativ unspektakulär. Etwas Theorie, dann Tauchen im Pool, aber dann… Am Nachmittag sind wir mit einem Jukung (traditionelles indonesisches Boot) zum ersten Tauchplatz gefahren. Nach ca. 10 Minuten haben wir Turtle Heaven erreicht. Es war eine unglaubliche Erfahrung! Ausserdem haben wir viele Meeresbewohner gesehen. Wie z.B. Meeresschildkröten, Moränen, Clownfische, Feuerfische und so weiter. Die fünf Schildkröten waren riesig! Da könnte man sogar darauf reiten ;-)

Im November ist lowseason (oder midseason) und man trifft nicht auf viele Touristen, die Restaurants sind nicht voll und alles läuft etwas langsamer ab. Ausserdem haben viele Touristen ihre Bali Reise aufgrund vom potentiellen Vulkanausbruch gecancelt - das belastet die lokalen Geschäfte sehr. Meistens ist es am Morgen schön, um den Mittag regnet es kurz und dann ist es wieder schön. Alles in allem angenehm.

Am Abend ist hier nicht sehr viel los. Trotzdem findet man in vielen Bars und Restaurants Live-Bands mit wirklich extrem talentierten Musikern.

Wir sind hier - wie fast alle - mit dem Fahrrad unterwegs. Dank dem ausgeprägten Orientierungssinn von Thomas haben wir schon alle Ecken der Insel entdeckt (ungewollt).

Shalitha ist hier übrigens ein Star! Die männlichen Inselbewohner fallen wegen ihr fast vom Fahrrad und „you look like indonesian“ hat sie schon einige Male gehört.

 

Gili Air: auf den gilis


Der Strand von Gili Air mit kristallklarem Wasser.
Der Strand von Gili Air

 

Heute geht unsere Fähre nach Gili Air. Die zwei Tickets haben 750’000 gekostet. Wir mussten dem Verkäufer aber versprechen, dass wir mit den anderen Gästen nicht über den Preis sprechen. Nun wissen wir auch wieso. Die meisten haben um die 500’000 bezahlt - pro Person.

Gili Air ist eine kleine Insel westlich von Lombok. In ca. zwei Stunden ist die ganze Insel umrundet. Ausserdem sind hier keine Verbrennungsmotoren erlaubt. Daher gibt es viele Kutschen, Fahrräder und Elektro-Roller. Wir haben sogar eine relativ grosse Solar-Anlage gesehen inmitten der Insel.

Wir haben den Weg vom Hafen bis zum Bungalow zu Fuss auf uns genommen. Obwohl die Insel und mit einem heftigen Regen begrüsst hat. Die Pferde, welche die Kutschen ziehen werden leider nicht gut behandelt.

Auf Gili Air möchte Thomas den Open Water Course machen und daher haben wir ein schönes Bungalow ausgewählt, wo Shalitha am Pool relaxen kann. Frei von Thomas :-) 

 

Nusa Lembongan: Tag zwei & drei


 

Man kann es kaum glauben, aber diese zwei Tage waren wir fast nicht unterwegs. Grösstenteils sind wir einfach an unserem Pool gelegen. Zwei Ausflüge waren aber auch noch drin. Einmal zur Nachbarinsel Ceningan und einmal zur Blue Lagoon, welche sehr schön war. 

Ansonsten haben wir bei fancy resorts angehalten und haben einen Drink bestellt. Das gibt dann auch die Möglichkeit den Pool zu benutzen - clever ;-)

Am 1. November 2017 feiern die Balinesen ihren wichtigsten Tag. Galungan. Gewidmet ist das Fest dem höchsten göttlichen Wesen Sangyang Widi. Während der nächsten zehn Tage verweilt der unaussprechliche nicht in seinem Sitz auf dem Mount Agung, sondern ist bei den gewöhnlichen Menschen in den Tempeln. Ihnen werden reiche Opfergaben gebracht. Bei diesem Fest geht es um den Sieg vom Guten über das Böse. Die Balinesen bereiten sich einige Tage auf das Fest vor. Die Strassen werden mit Drachen aus Palmblättern geschmückt und am Morgen früh ist extrem viel los. Alle sind unterwegs zu den Tempeln mit ihren Opfergaben. Leider sind wir aus Versehen in eine Zeremonie geplatzt. Sie war auf unserem Heimweg und wir hatten die Kurve etwas zu schnell angefahren. Auf dem Platz waren dann viele Menschen (und Roller) und wir sind mittendurch gefahren.

Am Abend haben wir dann im besten Restaurant gegessen auf der Insel (Achtung: Restaurant Tipp). Pondoc Baruna

Hier gab es das beste Babi Kecap und Pepes Ikan von Lembongan. Pepes Ikan ist Fisch, welches in einem Bananenblatt erhitzt und dann gegrillt/gegart wird. Einfach der Hammer!

 

nusa Lembongan


Grosse Wellen am Devils Tears, Nusa Lembongan, Bali
Devils Tears, Nusa Lembongan, Bali

 

Nach zwei Tagen Nusa Penida geht es heute weiter zur kleineren Schwester - Nusa Lembongan. Zuerst müssen wir aber noch kurz unsere Wäsche abholen. Unseren Scooter haben wir am Hafen abgegeben und fragten dann auch die Jungs dort bezüglich „local Ferry“ nach Nusa Lembongan. Die Antwort war „oh, no local Ferry“. Lustigerweise konnten sie uns aber für 250’000 IDR zur Insel bringen. Für eine 15-minütige Bootsfahrt also ein Haufen Geld. Alle, die ich am Hafen angesprochen habe, haben dasselbe gesagt. Also haben wir jemanden gesucht, der wohl kein Boot hat - eine Frau von einem Kiosk hat uns dann verraten wo die local Ferry ist. Die Jungs, bei denen wir den Scooter vermietet haben, gaben uns sogar den Roller um zur Abfahrtsstation zu fahren. „Einfach stehenlassen und Schlüssel stecken lassen…“ war ihre Bitte. So Kontrovers. Zuerst wollten sie uns nicht verraten wo die Fähre ist und nun geben sie uns ihren Roller gratis, damit wir auch sicher & bequem dorthin kommen :-)

Locals bezahlen für die Überfahrt 25’000 IDR. Wir haben 50’000 IDR bezahlt. Wir haben dann den „Kapitän“ gefragt, warum wir mehr bezahlten müssen. Er uns dann gesagt, dass dies Local Price sei. Wir haben gelacht, er hat gelacht, die anderen Bootspassagiere haben gelacht, alle haben gelacht :-)

Die Überfahrt selber war unspektakulär. Wir haben dann bei der Yellow Bridge angelegt. Diese Brücke ist vor ungefähr einem Jahr bei einem religiösen Umzug zusammengebrochen und wurde nun wieder aufgebaut.

Am Hafen angekommen hatten wir wieder Probleme normale Preise für einen Transport zu erhalten. Netterweise hat uns der Inhaber von unserem Homestay abgeholt. Mit einem Roller - naja, dann sind wir zwei mal gefahren.

Am Nachmittag ging es dann zum Devils Tears. Ein Ort an dem die Wellen vom indischen Ozean direkt an die Kliffe schmettern. Das Wasser spritzt einige Meter hoch und eine unglaubliche Wucht. Hier sieht man wirklich welche enorme Kraft das Meer aufbauen kann.

Danach haben wir uns auf den Weg zum Sunset Beach gemacht. Wir haben gedacht, dass dies ein guter Ort für ein Sunset sein könnte.

Auf dem Heimweg… Überraschung. Leider geht wieder das Licht vom Roller nicht.

Naja, trotzdem sind wir gut nach Hause gekommen.

Für unser Abendessen sind wir dann ins Eco Deli. Neben gutem Essen haben sie auch ein super Konzept. Sie versuchen die Insel oder besser gesagt das Land über Abfall und die Folgen aufzuklären. Ausserdem arbeiten sie mit verschiedenen Mülldeponien in Bali zusammen, die ihren Müll abholen. Klingt normal? Die meisten anderen Restaurants schmeissen ihren Müll ins Meer. Bei Abgabe von leeren Plastikflaschen erhält man ausserdem 10% Rabatt. 

 

 

Nusa Penida: Kelingking


Kelingking Beach. Breathtaking View & breathtaking steps down to the beach!
Kelingking Beach - Nusa Penida

Die nette Familie hat übrigens auch einen süssen Sohn. Was wir aber nicht wussten ist, dass er morgens um 6 Uhr schon wach ist und viiiel Aufmerksamkeit benötigt. Das wars dann mit ausschlafen...

Heute gehts nach Kelingking. Was wie ein neues Pokemon klingt, ist ein Aussichtspunkt inkl. einem dazu passenden Strand. Als wir ein Bild davon sahen, wussten wir - das müssen wir hin.

Die Anfahrt wäre sogar mit einem Offroad Jeep holprig gewesen. In meinen Ohren hallten immer wieder die Worte des Rollervermieters: "ooh, Nono, no Insurance..." Nach etwas mehr als einer Stunde und einem wunden A**** sind wir angekommen. Und... Es hat sich sowas von gelohnt! Eine solche Aussicht haben wir noch nie gehabt und wir konnten uns fast nicht mehr davon losreissen.

Zudem konnte man auch zum Strand. Wie immer überlassen die Indonesier nichts dem Zufall und sichern den Abstieg professionell.

 

Der nächste Stopp war dann Angels Billabong. Ein natürlicher Pool, in dem man Baden kann. Wer sich jedoch zu weit nach vorne wagt, kann schon einmal eine Welle abbekommen...

Am Schluss unserer Nusa Penida Rundreise stand stand der broken Beach auf dem Programm. Ein Strand mit einer natürlichen Brücke. Auch hier wieder, die Bilder sprechen für sich. Nun müssen wir uns beeilen. Wir wollen nicht ohne Licht im dunkeln den Weg versuchen zu finden. 

 

nusa penida


Crystal Bay, Nusa Penida, Bali
Crystal Bay, Nusa Penida, Bali

Heute müssen wir früh los. Es geht nach Sanur. Dort versuchen wir möglichst günstig ein Ticket nach Nusa Penida - einer Insel im Osten von Bali - zu ergattern.

Mit Grabtaxi sind wir losgefahren. Wie immer hat der Fahrer auf seinem Handy herumgedrückt. Während dem Stau versuchte er ein Video anzuschauen und ist dann im Schritttempo in eine Rollerfahrerin "gedonnert". Die Arme ist fast vom Scooter gefallen... Sie hat jedoch nur kurz nach hinten geguckt und geschaut, ob ihr Gefährt noch ganz ist. Sie ist nicht einmal vom Roller gestiegen. Zwei Sekunden später ist sie weitergefahren - als wäre nichts gewesen.

In Sanur angekommen hat uns unser Fahrer super unterstützt und geholfen, die Tickets zu besorgen. Wir haben sogar den "normalen" Preis (200 IDR) bezahlt - also einfach das Doppelte der locals ;-)

Um 9 Uhr sind wir ins Boot gestiegen. Thomas konnte nicht absitzen, da... naja, einfach kein Platz für seine Beine da waren. Shalitha konnte knapp gerade sitzen.

Nach gut 25 Minuten sind wir dann im Hafen von Nusa Penida angekommen. Schon die Anfahrt ist ein Traum! Kaum aus dem Boot ausgestiegen werden wir auf Transportmöglichkeiten und Rollervermietung aufmerksam gemacht. Wir haben einen Roller gemietet und haben uns auf die Suche nach einem Homestay gemacht. Wir haben dann für 200 IDR pro Nacht das Mahkota Homestay gefunden. Es lag etwas abseits der teilweise lärmigen "Hauptstrasse".

Das Mahkota Homestay wird vor allem von indonesischen Touristen besucht. Die Familie war sehr nett und herzlich.

Wir haben also unsere Rucksäcke hingelegt und haben uns auf die Suche nach Crystal Bay gemacht. Die Strassen von Nusa Penida sind nicht ganz so... wie soll man das nennen. Teilweise sind es einfach keine Strassen :-) Über Stock und Stein haben wir uns also den Weg zum Strand gebahnt - natürlich knöpften kurz vor dem Ziel noch zwei locals 5000 IDR ab, damit der Strand auch "sauber" bleibt. Abfall und Indonesien - leider ein unschönes Thema...

Thomas hat sich bei der Ankunft gleich einmal Schnorchel Equipment gemietet und wir haben uns in den Sand gelegt. Es gibt 2-3 Warungs vor Ort, die Essen und Trinken verkaufen.

Während dem Schnorcheln haben wir sogar eine riesige Wasserschildkröte gesehen! Ansonsten sind wir einfach am Strand gelegen, haben geschlafen und gedöst.

Nach dem Sonnenuntergang sind wir wieder auf den Roller gehüpft und stellten fest: Leider geht das Licht vom Roller nicht... Schöne Überraschung! Naja, wir sind einfach anderen hinterher und haben den Blinker angestellt - so sieht man uns wenigstens.

 

 

bali: bingin


Bingin, Bali.
Bingin, Bali

 

Langsam aber sicher müssen wir uns eine neue Taktik überlegen. Zwei bis drei Beträge kosten uns eine volle Akkuladung vom Macbook. Das Wifi hier ist nicht ganz so schnell - dafür ist aber das mobile Netz top. In den nächsten Tagen gehen wir uns also eine SIM Karte bei Telecomsel besorgen. So seid ihr schneller up to date - falls wir denn Netz haben ;-)

 

Wir sind immer noch in Balangan... Am Morgen sind wir wie immer zum Strand und Thomas ist surfen gegangen.

Während dem surfen hat ein local noch gefischt und erstaunlich grosse Fische aus dem Meer gezogen. Als er also nur wenige Meter von mir entfernt glücklich mit dem blutigen Fisch gewedelt hat, kam mir plötzlich wieder die Titelmusik vom weissen Hai in den Sinn - wieso weiss ich auch nicht...

Dodik hat einen davon gekauft und uns dann zubereitet. Wie auch immer dieser Fisch heisst - er war lecker!

Ausserdem mussten wir uns dann auch von Dodik verabschieden. Er wollte uns fast nicht gehen lassen. Wir haben versprochen, dass wir wiederkommen.

Anschliessend sind wir nach Bingin gefahren. Wenn man Bingin googelt findet man vor allem Bilder von einem brennenden Haus am Strand. Daher gibt es vor Ot wenige Unterkünfte. Die Überreste sieht man noch bis heute.

Der Strand selber war schön, aber meiner Meinung nach nichts besonderes. Wären wir nur besser in Balangan geblieben und hätten den Fisch fertig gegessen ;-)

 

Das Kafein ist ein hippes Restaurant in der Nähe zu unserem Bungalow. Daher haben wir dort angehalten und wieder einmal etwas gegessen. Indonesische Curries sind einfach so unterschiedlich zu den "klassischen", die man in Europa kennt. Nichts desto trotz war es gut. Danach ab ins Bett... Morgen geht es um 7 Uhr wieder weiter auf die Fähre nach Nusa Penida.

 

 

Bali: dreamland beach


Sonnenuntergang am Dreamland Beach, Bali. Uluwatu.
Sonnenuntergang am Dreamland Beach, Bali.

 

Aaaach, reisen ist anstrengend. Deshalb haben wir heute ausgeschlafen und sind erst spät an den Balangan. Thomas versucht sich nochmals auf dem Surfbrett. Er gibt nicht auf ;-)

Heute war Poseidon nicht nett zu Thomas und beim ersten Mal als er draussen war hat er nur wenige Wellen erwischt. Gemäss Dodik (wir haben bis zum Schluss nicht genau herausgefunden was er macht. Er war glauben wir eine Mischung aus Kellner, Koch und persönlicher Surfberater von Thomas) hat Thomas noch kein Auge für die Wellen. Naja, das kommt sicher!

 

Am Nachmittag sind wir dann an den Dreamland Beach gefahren. Wir wollten uns überzeugen, ob er wirklich so traumhaft ist. Wie immer steht ein local pflichtbewusst bereit und sammelt die 5'000 IDR (ca. 35 Rappen) ein.

Bei einem Bintang haben wir dann den Sonnenuntergang genossen. Per Zufall haben wir ausserdem dieselbe Wander-Warung getroffen wie am Uluwatu-Tempel. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und haben eine Portion frittiertes irgendwas bestellt. Für 10'000 IDR kann man nichts dagegen sagen ;-) 

 

Am Abend haben wir im Warung La Rosin gegessen. Sie kümmern sich um hilfsbedürftige Kinder. Man isst also nicht nur gut, sondern hilft auch dabei!

 

bali: Unterwegs in Uluwatu


Sonnenuntergang am NyangNyang Beach, Uluwatu, Bali.
Sonnenuntergang am NyangNyang Beach

 

Heute Morgen wollten wir früh aufstehen und surfen gehen. Nach ca. zwei Stunden habe ich es geschafft, Shalitha aufzuwecken. :-)

Dafür hat sie danach mehr als eine Stunde zugeschaut, wie ich versuche eine Welle zu erwischen. Ab und zu hat das geklappt. Ah, by the way. Ja, wir bleiben noch länger hier - es gefällt uns extrem gut und wir fühlen uns wohl in Balangan.

 

Am Nachmittag haben wir noch Uluwatu Beach besucht. Heute hatte es keine guten Wellen. Normalerweise sind die aber sehr stetig und hoch. Daher zieht der Strand viele gute Surfer an.

Den Sonnenuntergang haben wir am schönen NyangNyang Beach geschaut. Ist zwar ein steiler und weiter Weg, aber es lohnt sich. Keine anderen Menschen sind da und man kann den Sonnenuntergang alleine geniessen. Geheimtipp ;-) Unbedingt Wasser mitnehmen!

 

 

Uluwatu, Bali. Surfspot.
Uluwatu

bali: Der erste Tag am balangan beach

Balangan Beach, Uluwatu, Bali. Top Surfspot
Balangan Beach, Uluwatu, Bali

 

Unser Homestay ist etwa 5 Minuten entfernt von Balangan Beach. Er ist wirklich sehr schön und die meisten Gäste sind Backpacker. Die Rollerfahrt dorthin geht über Stock und Stein und auch die Warungs (Restaurants) sind eher Basic, daher kommen wohl auch keine Pauschaltouristen an den Strand. Hier sieht man auch, dass Uluwatu einer der Top Surf Destinationen der Welt ist. Wo man hinsieht sind Surfer.

 

Wir konnten uns aber wieder vom Strand losreissen und haben uns auf den Weg zum Uluwatu Tempel gemacht. Es hatte mächtig viel Verkehr und Thomas musste einiges an Staub schlucken. Shalitha konnte sich gut hinter Thomas verstecken ;-)

 

Auf dem Weg zum Tempel mussten wir 1000 Rupiah Parkgebühr bezahlen und der Eintritt zum Uluwatu Tempel kostet 30'000 Rupiah (ca. CHF 2.20.-) pro Person.

An jeder Ecke stand ein Schild, dass man sich vor den Affen in Acht nehmen soll. Die sind nämlich extrem neugierig und klauen den Touristen gerne einmal die Snacks, Sonnenbrillen oder sonstwas aus den Händen. Während dem Rundgang sahen wir drei Sonnenbrillen verschwinden. Es gab aber immer hilfsbereite "Officers", die den Affen dann einen Snack zusteckten, das war interessanter als die Sonnenbrille, also liessen sie sie fallen.

Der Uluwatu Tempel ist einer der sieben Tempel, die Bali gegen das Böse schützen sollen. Er ist auf einer 70 Meter hohen Klippe gebaut worden und sieht entsprechend imposant aus. Meiner Meinung nach ein Besuch wert!

 


bali: Surfin


Surfen mit Pro Surf School Kuta, Bali.
Surfen in Kuta, Bali.

 

Heute gehts los mit dem Surfen. Wir hatten erst ein Intro bei Frank, der uns die Theorie näher brachte. Er fing an mit einer ganz einfachen Frage. "Wieso gibt es Wellen?" Alles in allem hatten wir uns noch nie Gedanken gemacht darüber gemacht. Frank erklärte uns also, dass drei Faktoren die Wellen beeinflussen: Wind, Strömung und Ebbe/Flut.

Bepackt mit diesen Informationen gingen wir also ins Meer und stürzten uns in die Wellen. Leider waren die oben genannten Faktoren nicht günstig.

Die Wellen waren extrem unruhig und unberechenbar. Sie brachen zu schnell und waren nicht gleichmässig. Nichts desto trotz hatten wir unseren Spass. Natürlich standen wir beide einige Male auf dem Brett - wir haben uns gefühlt wie Profi Surfer.

Zurück im Camp hat uns Made dann erzählt, dass wir fotografiert worden sind. Naja, wie soll ich sagen...? Grazil sieht anders aus :-) Danke trotzdem an die Mädels & Jungs von Crossfit Baden! Es war der Hammer!

 

Am Nachmittag wollten wir dann Uluwatu. Wir haben ein Bungalow im Homestay Orange Balangan gebucht. Für CHF 18.- pro Nacht inkl. Morgenessen erhalten wir einen grossen Bungalow inkl. shared Pool.  Die Gastfamilie ist wirklich nett. Sie sind - wie die meisten Balinesen - sehr gläubig und schützen sich & die Gäste tagtäglich mit einem Canang gegen das Böse. Ausserdem schauen sie sich jeden Abend traditionelle Tänze im TV an :-)

 

 

bali: Der schwierige weg nach kuta


 

Heute geht es weiter nach Kuta. Morgen haben wir eine Surflektion bei der Pro Surf School.

 

Nach einem Morgenessen haben wir gefühlte 10 Versuche gestartet mit Grabtaxi oder UBER zu fahren. Ein UBER Fahrer hat dann zugestimmt, einfach mussten wir bei einem Spital warten. Er ist dann einfach vorbeigefahren. "Someone is following you" hat er geschrieben. "The Guy in the Blue shirt". Und tatsächlich ist uns jemand gefolgt. Die Taxi-Mafia hat uns mit unseren Backpacks gesehen und wollte verhindern, dass der UBER Fahrer anhält. Denn die Taxi-Mafia - haben wir online gelesen - notiert sich die Autonummer des UBER/Grabtaxi Fahrers und der erhält dann Besuch... 

 

Nichts desto trotz sind wir dann weiter und in ein Hotel - von da konnten wir dann einen UBER Fahrer überzeugen. Er hat uns abgeholt und für ca. CHF 14.- nach Kuta gefahren. Fahrzeit ca. 1 1/2 Stunden. Die Fahrt wurde natürlich nicht über UBER gebucht - es ist normal, dass die Fahrten gecancelt werden und der Preis separat verhandelt wird. Nicht der Sinn von UBER, aber so läuft das meistens.

 

Wir fanden ein drei Sterne Hotel in Kuta. Das Terrace at Kuta. Wir haben CHF 20.- pro Nacht bezahlt. Was für ein Preis-Leistungsverhältnis. Danke für den Tipp bez. Agoda an Siblä und Dave.

 

In Kuta sind wir an den Stand, haben den locals beim Fussballspielen zugeguckt und den Sonnenuntergang am Stand geschaut.

 

 

bali: tänze, Yoga, Reisfelder und Kokosnussparanoia


Yogahouse Ubud
Yoga in Ubud

Da in Ubud der Frauenanteil in Yogahosen gegen die 80% geht, haben wir uns entschieden, dass auch wir Yoga eine Chance geben. Also habe ich uns für einen Kurs angemeldet.

Natürlich haben wir einmal mehr den Weg von A nach B unterschätzt und wir sind etwas knapp, aber doch noch pünktlich angekommen.

 

Made kommt ursprünglich aus Java, macht schon seit 12 Jahren Yoga und unterrichtet nun Möchtegern-Yogi's wie uns. Angefangen hat eigentlich alles ganz locker. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen... Auch die Hunde-Pose brachten wir mehr oder weniger noch hin. Danach war es eine Kräfte zehrende Stunde. Wir freuen uns auf den Muskelkater!

ABER: Wir fühlen uns beweglicher als vorher. Hier der Beweis.

 

Yoga macht hungrig. Also sind wir durch die Reisfelder spaziert und haben in einem coolen Restaurant gegessen. Angepflanzt wird alles ca. 100 Meter weiter im eigenen Garten.

 

Gestärkt sind wir dann weitere 1 1/2 Stunden durch die Reisfelder gewandert. Wie ihr ja alle wisst, liebt Shalitha das Wandern. Grosse Palmen gaben uns Schatten. Shalitha hatte die Angst, dass eine Kokosnuss auf ihrem Kopf landet. Also ist sie unter den Palmen "durchgesprintet".

 

Am Ende des Tages hatten wir ca. 13 Kilometer auf dem Zähler.

 

Am Abend machten wir uns dann auf, um einen traditionellen Tanz im Palast von Ubud zu schauen. Der Eintritt kostet 100'000 Rupiah und Getränke können im Tempel von alten Damen gekauft werden. 50'000 für ein Bintang fand ich etwas zu viel, daher diente der Supermarket ca. 100 Meter weiter als günstige Alternative.

 

Traditioneller Tanz im Königspalast, Ubud, Bali.
Traditioneller Tanz in Ubud

 

Der Tanz selber war spannend, aber für uns speziell. Wenn man die Geschichte nicht kennt, hat man keine Chance zu wissen, um was es genau geht. Zusammengefasst geht es darum, dass eine Prinzessin von einem König entführt wird. Er möchte sie gegen ihren Willen heiraten. Der Bruder der Prinzessin möchte dies verhindern und bereitet einen Feldzug vor. Der König stellt sich diesem Feldzug und die Prinzessin (nun als Vogel dargestellt?) versucht ihn zu beschwichtigen. Auch dies funktioniert nicht und der König wird getötet. -> Danke Wikipedia :-)

 

 

bali: ein kurzes hallo in ubud


Bestes Frühstück in Ubud, Bali.
Frühstück!

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, hat uns ein unglaubliches Frühstück erwartet. Der Kaffee und die Früchte schmecken an einem solchen Ort einfach anders. 

 

Eigentlich hatten wir kein Programm eingeplant. Bis nach dem Mittag waren wir also am Pool, haben uns über mögliche künftige Reiseziele erkundigt und haben den Reisbauern zugeschaut, wie sie ihre Felder pflegen. Wie ihr hier seht - haben wir ausserdem an unserem Blog gearbeitet.

 

Da Thomas eigentlich nie still sitzen kann, haben wir uns gemeinsam entschlossen, nach Ubud zu fahren. Wir sind einfach etwas durch die hektische Stadt geschlendert und haben sie auf uns wirken lassen. Natürlich haben wir uns auch den einen oder anderen Tempel angeschaut. Auch das Stadtzentrum von Ubud ist sehr touristisch und alle 10 Meter hört ruft jemand "TaxiTaxi". Nichts desto trotz hat Ubud einen gewissen Charme. Überall findet man hübsche Kaffee's, hippe Restaurants und gesunde Smoothie-Bars. Organic & Vegan sind in Ubud allgegenwärtig. Viele Hipster, Yogi's und Backpacker suchen hier etwas... Was? Das haben wir bis heute nicht herausgefunden.

 

 

bali: Der erste Tag im Paradies


Flug Singapur nach Bali Denpasar mit Air Asia.
Mit Air Asia sicher gelandet

Für den Transfer an den Changi Airport haben wir einmal mehr UBER gebucht. Viele Taxifahrer benutzen auch UBER in Singapur. Da Thomas am Vorabend bemerkt hat, dass er die Flüge von Air Asia nicht bestätigt hat, bezahlten wir etwas mehr für die Flüge... (ca. 120 Euro pro Person). Naja, kann ja mal passieren ;-)

 

Am Flughafen in Bali sieht man wieso dass die meisten Touristen hier sind. Viele Surfbretter werden durch die Hallen getragen und die meist jungen Gäste eilen mit einem strahlenden Gesicht Richtung Ausgang.

Beim Exit angekommen haben uns viele "freundliche" Taxifahrer empfangen und uns das best Price Angebot gemacht, uns in unsere Unterkunft zu fahren. Nach ca. 15 Minuten war das Angebot bei 300'000 indonesischen Rupiah (ca. CHF 23). Unser GrabTaxi gab einen Preis von CHF 10 (für ca. 1 1/2 Stunden fahrt) an. Die Entscheidung war also einfach. Als die Taxifahrer mitbekommen haben, dass wir ein GrabTaxi gebucht haben, waren sie nicht mehr so nett. Wir mussten also mit einem A-Team mässigen Einsatz ins Grabtaxi springen - der Fahrer hat nur gerufen "fast fast... it's dangerous here!". Er hat uns dann erklärt, dass es für ihn wirklich gefährlich werden kann, da die "Taximafia" den Flughafen für sich beansprucht. Wow!

Amran lebt seit einiger Zeit in Bali und kommt ursprünglich aus Sumatra. Er sieht seine Familie nur einmal im Jahr. Er fährt jeden Juli mit dem Auto nach Sumatra - inkl. Fähren usw. hat er ca. 3 1/2 Tage. Fliegen kann er nicht - das ist zu teuer.

 

Angekommen im "The Savatthi" waren wir einfach nur begeistert. Wir haben für die ersten zwei Nächte eine wunderschöne Unterkunft inkl. private Pool gebucht. Die Bilder sprechen für sich...