Reisebericht Malaysia

Reisebericht Malaysia mit Highlights aus Kuala Lumpur, George Town und Langkawi.

 

Malaysia: Ein beliebtes Land für Rundreisen, schönen Landschaften und einer quirligen Hauptstadt.

 

In Kuala Lumpur gibt es unzählige Shopping Möglichkeiten und tolle Skybars, in denen ihr eure Zeit verbringen könnt. In George Town, Malaysia gibt es neben toller Street Art auch viele Tempel, die besichtigt werden wollen.

Langkawi hat viele schöne Strände und bietet unzählige touristische Sehenswürdigkeiten. Ausserdem könnt ihr von Langkawi einfach die Grenze nach Thailand überqueren - mit dem Boot nach Koh Lipe.

Langkawi, Malaysia


Die Aussicht vom Skycab, Langkawi, Malaysia
Die Aussicht vom Skycab, Langkawi

Mit der Fähre geht es weiter nach Langkawi. Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden. Kostenpunkt ca. 20 Euro pro Person. Unsere Überfahrt war sehr ruhig und wir konnten etwas schlafen. Der nette Sitznachbar von Thomas hat uns gut unterhalten. Er hat uns erzählt, dass er einige Tage in Langkawi verbringen möchte um Geschäfte zu machen. Ausserdem liebt er diese Insel. Nach ca. Zwei Stunden hat er Thomas geweckt und ihm eine Chilli-Cheese-Chips Tüte hingehalten. Es sei nicht höflich, wenn er isst und mir nichts anbietet. Also haben wir gemeinsam um 10 Uhr morgens eine Tüte Chips gegessen und weitergequatscht.

Am Hafen von Langkawi angekommen haben wir bemerkt, dass die Insel doch nicht so klein ist. Es hatte viele Menschen und Autos rund um den Hafen.

Je weiter wir uns aber vom Hafen entfernen, desto weniger Verkehr hat es.

Nach dem Check In in unserem Guesthouse Ziella de Villa besorgen wir uns einen Roller und fahren los. Der Hauptstrand Cenang Beach ist unserer Meinung nach nicht beeindruckend. Wir sind etwas weiter zum Pantai Tengah gefahren. Auch nicht so der Hammer, aber wenigstens hat es nicht so viele Menschen da. Hm, sind wir langsam etwas verwöhnt? Kann sein ;-)

Den Sonnenuntergang kann man wunderbar vom The Cliff schauen. Während einem Drink sehen wir einmal mehr die Sonne untergehen.

Am nächsten Tag gehen wir an den Tanjung Rhu Beach. Einem Strand im Norden. Wow, der ist wesentlich schöner. Weisser Strand, schönes Wasser und es ist richtig ruhig hier. Definitiv ein Strand für uns! Wir haben einige Stunden hier verbracht. Es gibt günstige Restaurants und viel Ruhe.

Nach einem kurzen Abstecher zum Black Sand Beach sind wir mit der Skycab auf einen „Berg“ gefahren. Die Gondel hält bei der Mittelstation - aussteigen lohnt sich nicht. Also ab nach ganz oben. Leider war die Sicht nicht sehr gut bzw. Die Sicht muss super sein, damit es sich lohnt.

Beim Skycab ist noch ein „traditionelles“ Dorf. Ein Touristenzentrum, bei dem es von 3D Museum zu Souvenierläden bishin zu Kinovorstellungen alles gibt. Also nicht wirklich traditionell :-)

Auf dem Rückweg haben wir noch kurz die Fähre von Langkawi nach Koh Lipe gebucht. Die Fahrt dauert ca. 1 1/2 Stunden. Dafür muss man aber nicht über die Grenze am Festland. Immigration passiert irgendwie zwischen Malaysia und Thailand auf der Überfahrt ;-)

Danach haben wir gleich zwischen Flughafen bzw. Landebahn und Meer gestoppt um etwas zu essen. Leider war alles schon aus. Es ist Freitag und alle Locals sind unterwegs. Während die Sonne untergeht reiten die einen Kinder auf einem Pferd und die anderen jagen den Seifenblasen nach.

Die Nacht im Guesthouse war erholsam. Das neue Guesthouse hat wirklich ein gutes Preisleistungsverhältnis. Nun ab zur Fähre...

george town, Malaysia


Streetart in George Town, Penang, Malaysia
Streetart in George Town, Penang

Nach einem kurzen Flug kommen wir in Penang an. Von da nehmen wir ein Grabtaxi nach George Town.

George Town ist eine kleine Stadt von ca. 180’000 Einwohnern. Die meisten sind Chinesen. In der Stadt findet man unzählige hinduistische, buddhistische und chinesische Tempel, sowie auch Moscheen und Kirchen.

Dazu gibt es unzählige alte britische Koloniegebäude und natürlich Street Art - dafür ist George Town berühmt.

Während einem Spaziergang durch die Stadt findet man immer wieder schöne, alte Gebäude in allen Formen und Farben. Ausserdem ist es wichtig, immer ein wachsames Auge zu haben. Überall kann man Bilder von Künstlern an den Wänden entdecken. An der Lebuh Armenian und der Jalan Muntri findet man besonders viele. Wir sind einfach durch die Stadt spaziert und haben überall die kleinen Kunstwerke entdeckt. Neben Streetart ist George Town übrigens auch für seine Kaffee’s und sein Essen berühmt. Es gibt viele gute chinesische Restaurants. Natürlich ist auch Streetfood sehr zu empfehlen. Vor allem an der Ecke Lebuh Chulia und Lebuh Carnarvon. Auch in George Town haben wir also viel gegessen ;-)

Ein weiteres Highlight war für uns die Pinang Peranakan Mansion an der Church Street. Das Haus gehörte einst einem chinesischen Tycoon. Bei den kostenlosen Führungen erhalten wir einen guten Eindruck, wie dazumals gelebt wurde. Es wird viel über Traditionen erzählt und es hat unglaublich viele Ausstellungsstücke, die die Geschichten unterstreichen und für Laien (wie uns) besser erlebbar machen.

Übernachtet haben wir im „The Frame Hostel“. Wir hatten Room Nr. 1 und eine super Aussicht auf die Kapitan Keling Moschee. Die Wände und Fenster waren aber wirklich dünn - als wären wir in einem Open Air Zimmer. Der Geräuschpegel war also relativ hoch. Uns hat es aber nicht gestört. Nach einem ganzen Tag Sightseeing sind wir ins Bett gefallen…

kuala lumpur


Petronas Towers, Kuala Lumpur, Malaysia in der Nacht.
Petronas Towers, Kuala Lumpur

Einmal mehr… Reisen ist anstrengend ;-) Um ca. 2.00 Uhr morgens sind wir im Hotel Avenue J in Kuala Lumpur angekommen und sind direkt ins Bett.

Das Avenue J ist sehr gut gelegen. In wenigen Gehminuten ist man bei der Majid Jamek und beim Central Market. Was können wir denn Kuala Lumpur so tun? Shopping steht sicher sehr weit oben auf der Liste. Thomas hat ja alle seine Pullover irgendwo vergessen und Shalitha… hat immer zu wenige Kleider.

Um zur Metro zu kommen müssen wir durch den Central Market. Dort gibt es viele Souveniers, Kunst und Street-Food. Wie in jeder Stadt, in der man neu ist, muss man erst die öffentlichen Verkehrsmittel versuchen zu verstehen. Kuala Lumpur ist extrem gut ausgebaut was die öffentlichen Verkehrsmittel anbelangt. Aber das Netz aus Bussen, Metros, Monorails und Zügen ist wirklich verwirrend. Naja, schlussendlich haben wir es bis zum Shoppingcenter Pavilon geschafft. In Kuala Lumpurs Shopping Centers kann man Tage verbringen. Gekauft haben wir aber nur sehr wenig.

 

Am Abend sind wir dann zur Heli Lounge Bar. Eine Bar im 34 Stock. Wir waren etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang da. Die Aussicht ist der Hammer und wenn die Sonne langsam untergeht ist das Panorama einfach fantastisch. Definitiv ein must do in Kuala Lumpur!

Der zweite Tag startet für Thomas früh am Morgen. Ab ins Crossfit GTX in Kuala Lumpur. Bestimmt das Crossfit in Kuala Lumpur mit der schönsten Aussicht. Dazu hat es auch noch ein riesiges Fittnesscenter und ein Swimmingpool, welches im Eintritt inklusive ist.

 

Danach hat Thomas an Gewicht verloren. Der Bart muss ab. Natürlich braucht man dazu auch eine neue Frisur. Während Shalitha shoppen geht, sitzt Thomas beim Friseur. Ein spezielles Erlebnis in Kuala Lumpur.

Erst wird man in Empfang genommen und erhält einen Kaffee. Danach kommt eine zweite Person und seift den Kopf ein. Person drei macht dann eine Massage und föhnt. Dann… kommt der Maestro. Schwarzer Anzug, Goldketten und ein Leopardenhemd. Er schneidet und stylt meine Haare. Als ich ein bisschen Smalltalk machen wollte war die Antwort „sorry, ich muss mich auf deine Haare konzentrieren“. Er scheucht Person fünf herum, die ihm alles reicht und meine Haare im 10-Sekundentakt weg bürstet.

Nach ca. 45 Minuten stand ich mit einer neuen Frisur da. Der Maestro versteht sein Handwerk wirklich.

Shalitha’s Highlight war einige Stockwerke weiter unten. Eine neue Ukulele. Es ist eine Tenor Ukulele aus Ahorn. Somewhere over the Rainbow ist also nicht mehr weit entfernt und uns stehen viele Jam-Sessions am Strand bevor.

 

Morgen geht es weiter nach George Town - bekannt für gutes Essen und Streetart.