Reisebericht Palawan

10 Tage Palawan. Ein Reisebericht über Palawan inklusive unseren Erfahrungen und Tipps über El Nido und Port Barton.

10 Tage waren wir in Palawan unterwegs und sind von Puerto Princesa nach Port Barton gefahren. Von Port Barton sind wir mit dem Boot nach El Nido gereist. In unseren Reiseberichten teilen wir unsere Erfahrungen und Tipps mit euch.

palawan: island hopping in el nido


Island Hopping, Blue Bay in El Nido, Palawan
Eine Bucht, die wir beim Island Hopping in El Nido besucht haben

Heute bin ich früh aufgewacht… Aus Aufregung, da wir heute eine unvergessliche Tour machen werden? Die Social Media Kanäle sind ja voll mit Bildern von El Nido’s Lagunen, Stränden und Buchten. Nein, eigentlich war eher der Stromausfall Schuld daran. Im Zimmer waren gefühlte 50 Grad.

Bei Warten auf unseren Guide fings an zu regnen. Also… richtig zu regnen. Die Sicht war schlecht - ca. 100 Meter. Und es schüttete. Hm, Klassiker… Im Boot angekommen waren wir Nass. Alles war nass und es war sogar etwas kalt. Sollte so unser traumhafter Island Hopping Trip aussehen? Die Lust oder Unlust war allen auf dem Boot anzusehen.

Je weiter wir ins Meer fuhren, desto weniger regnete es. Es war zwar noch immer bewölkt, aber immerhin.

Erster Stopp von Tour A: Small Lagoon. Wow, da sind viele Boote. Wir haben ja gewusst, dass hier viele Touris sind, aber noch vor der Hauptsaison haben wir nicht so viele Menschen erwartet. Wir haben uns schwimmend durch die vielen Boote, Kajaks und orange Leuchtenden Schwimmwesten durchgekämpft und haben schliesslich den Eingang zur Small Lagoon erreicht.

Die Lagune war sehr schön, aber es hatte einfach zu viele Touristen. Nichts desto trotz sind die typisch steilen und scharfen Kanten der Lagune ein wunderschönes Kontrast zum hellblauen Wasser. Vielleicht hat es am nächsten Spot weniger Menschen?

Bei der Shizumo Island haben wir dann Mittag gegessen. Gekocht und gegessen wurde auf dem Boot. Während wir auf das Essen warteten konnten wir noch etwas schnorcheln. Die Insel ist übrigens nach einer Taucherin benannt, die auf der Insel umkam.

Nach dem Essen gings zur Secret Lagoon - es waren nur zwei Boote da. Der Eingang ist tatsächlich secret. Man kriecht durch ein kleines Loch in eine Lagune. Innen knabbern kleine Fische an den Füssen und nur wenn man direkt nach oben schaut, kann man den Himmel erkennen. Nach fünf Minuten kommen ca. zehn weitere Boote.

Auf die Big Lagoon haben wir uns am meisten gefreut. Für 300 Peso extra kann man ein Kajak mieten. Eine Russin war alleine unterwegs und wir haben sie gefragt, ob sie mit uns mitwill. Sie konnte leider nicht gut englisch, aber schlussendlich haben wir uns zu dritt auf den Weg Richtung Lagune gemacht.

Das Kajak braucht man bei der Big Lagoon tatsächlich. Sie ist riesig. Und wirklich schön. Nach einer kurzen Fahrt durch die Höhlen paddelten wir noch ans andere Ende der Lagune. Wir haben sogar noch einen seltenen Palawan Hornvogel gesehen. Da unsere Begleiterin etwas so fest gepaddelt hat, wie andere in ihrem Tee rühren, hatten wir unser Workout für den Tag auch hinter uns.

Der 7th Commando Beach hat den Namen von einem Schiff, welches nach dem zweiten Weltkrieg in der Nähe gestrandet ist. Sieben Personen konnten sich an den Strand retten.

Ein schöner Strand mit türkisblauem Wasser. Auf den Seiten ragen wieder die steilen Felswände in den Himmel.

Leider gehts jetzt schon wieder zurück nach El Nido - und es regnet wieder wie aus Eimern. Die Sonne hat uns auf der Tour leider nur selten besucht, trotzdem war es ein schöner Tag. Ob wir wieder eine solche Tour machen würden? Wohl eher nicht. Einmal reicht. Das Programm ist klar und an jedem Spot hat es so viele Leute, dass man die Natur nicht wirklich geniessen kann.

Zurück im Homestay gilt es, alle nassen Sachen so schnell wie möglich zu trocknen. Leider hält der Stromausfall noch immer an. Da müssen wir morgen wohl oder übel die nassen Kleider in den Backpack stopfen.

Kurz vor 18 Uhr ging der Storm dann wieder - eine knappe Stunde später war es wieder düster. Viele Restaurants und Bars haben aber einen eigenen Generator.

Jeppe hat uns das Restaurant Scene Onsight Seafront empfohlen. Dort gibt es frischen Red Snapper für Thomas und Squid für Shalitha.

In einer Bar haben wir noch Sebastian und Vicky getroffen. Sie leben in Shanghai und Sebastian, der ursprünglich deutscher ist, arbeitet seit ca. Vier Jahren in China. Vicky kommt aus China und hat alle ihre Ferientage geopfert. In China hat man sieben!!! Ferientage im Jahr.

Nachdem sie uns zweimal im Billard geschlagen haben, verabschiedeten sie sich. Sebastian hat sogar unsere Rechnung übernommen - sehen wir schon so verlumpt aus? :-) Morgen müssen wir früh los. Fünf Stunden mit dem Van nach Puerto Princesa, dann nach Manila fliegen und schlussendlich von Manila nach Kuala Lumpur.

PALaWAN: mit dem boot von Port Barton nach El nido


Las Cabanas Beach, El Nido Palawan Sonnenuntergang
Las Cabanas Beach, El Nido Palawan - vor allem für die schönen Sonnenuntergänge bekannt.

Gemeinsam mit dem englischen Pärchen und der Gruppe Polen haben wir ein Boot gechartert nach El Nido. Voraussichtliche Dauer für die Überfahrt von Port Barton nach El Nido mit dem Boot ca. 4 Stunden.

Wir haben uns das sehr relaxed vorgestellt, die Umgebung ist ja wunderschön und die Aussicht auch.

Das Boot war ein klassisches Bangka und nicht sehr gross. Entsprechend hat es uns also durchgeschüttelt sobald wir das offene Meer erreicht haben. Es war kein stetiges auf und ab, sondern eher ein hin und her mit plötzlichen auf’s und ab’s. Nichts desto trotz war die Fahrt schön. Die steilen Küsten Palawans sind spektakulär. Auf jeden Fall sieht man mehr als beim Transfer mit dem Van. ;-)

Nach fast fünf Stunden haben wir El Nido erreicht. Wow, schon alleine die Farbe vom Wasser. Irgendwie leuchtet hier das Meer.

Nach einem kurzen Mittagessen machen wir uns auf die Suche nach einer günstigen Unterkunft. Gar nicht so einfach in El Nido. Die Preise sind massiv höher als in Port Barton. Für 800 (CHF 16.-) Peso haben wir ein Mini Zimmer mit Etagenbett gefunden. Immerhin hat es AC.

Da die Sonne noch immer scheint haben wir ein Tricycle zum Las Cabanas genommen. Ein Strand, wo man gut den Sonnenuntergang beobachten kann. Ein Tricycle ist ein Mottorrad mit einer art Seitenwagen. Komische Dinger. Der Las Cabanas ist ein langer Strand mit trübem Wasser. Ausserdem hat es viele Händler die einem „Perlen“ andrehen möchten. Am Ende vom Strand kann man sich noch an einer Zipline den Hang hinunterstürzen. Am Strand wird heftig gebaut - wie überall in El Nido.

Kaum am Strand angekommen wollen wir uns im Wasser abkühlen. Wen treffen wir im Wasser? Die beiden Dänen. Was für ein Zufall.

Mit einigen Bieren und Rum & Cokes schauten wir gemeinsam den Sonnenuntergang in der Sun Bar. Ausserdem haben wir uns am Abend zu „einem Drink“ verabredet. Phu, das wird ja was ;-)

Gegessen haben wir im Art Café. Dort gibt es erstaunlich gute Pizza und Pasta.

Danach sind wir durch die Strassen von El Nido geschlendert und haben die Bar mit dem Billard Tisch gesucht, die uns Jeppe und Helma beschrieben haben.

El Nido wurde uns immer als dreckig und laut beschrieben. OK, dreckig verstehe ich, aber laut ist El Nido nicht. Oder vielleicht noch nicht - wir sind Anfang Dezember hier. Die Hochsaison beginnt erst.

Nach einer Runde Billard und lustigen Gesprächen mit den beiden kommen auch noch Christa & Emily (das englische Pärchen) dazu und wir hatten einen tollen Abend.

Ein Absacker nahmen wir noch im Pukka Club. Die angeheiterten Filipinos starrten alle Shalitha an und konnten nicht glauben, dass sie keine Filipina ist.

Ausserdem haben wir versprochen, Jeppe & Helma in Kopenhagen zu besuchen. Das werden wir auf jeden Fall!

PALaWAN: Coconut Garden island resort


Der Strand vom Coconut Garden Island Resort ist traumhaft. Coconut Garden Island Resort liegt etwa 45 Minuten ausserhalb von Port Barton und ist ein Paradies.
Der Strand vom Coconut Garden Island Resort ist traumhaft

Wir hatten schon bessere Starts in den Tag. Irgendwie geht heute alles etwas langsamer. Bier und Rum machen sich bemerkbar. Beim Morgenessen treffen wir wieder auf Jeppe und Helmer. Denen geht es auch so. Zum Glück hat es geregnet. Mit gutem Gewissen konnten wir also den ganzen Tag herumlungern.

Am nächsten Tag geht es zum Coconut Garden Island Resort. Um 13 Uhr werden wir am Hafen von Port Barton abgeholt und nach ca. 45 Minuten fahren wir die wunderschöne Insel Cagnipa an. Wir freuen uns schon auf den Strand, das Wasser und nichtstun.

Die Insel teilen wir uns mit einigen locals, einem englischen Pärchen und einer Gruppe Polen.

Das Resort ist einigermassen günstig. Ab 1’000 Peso (ca. CHF 20.-) für ein Zimmer - Meerblick haben alle ;-) Die Einrichtung ist, wie es sich für eine Insel gehört, basic.

Den Rest vom Nachmittag verbringen wir in den Hängematten und im Meer. Schnell bemerken wir die Sandfliegen - wurden auch einige Male gestochen. Aber mit einer Mischung, die am Strand versprüht wird, ist es nicht mehr schlimm. Was es für eine Mischung ist…? Wissen wir auch nicht. Das einzige, was gegen Sandfliegen hilft ist Cocosnussöl. Die Sandfliegen sterben, wenn sie damit in Kontakt kommen. Wir haben also immer schön nach Cocos geduftet.

Das Essen auf der Insel ist so la la. Einiges wird aufgewärmt. Vielleicht hängt das mit dem begrenzten Zugang zum Strom zusammen. Einige Bungalows haben übrigens Solarzellen, so dass man den ganzen Tag Strom hat. Unser Zimmer hatte nur zwischen 18.00 Uhr und 21.00 Uhr Strom. Handyempfang gab es keinen und Wifi für 15 Minuten - wenn es dann funktionierte. Aber so hat man eine digitale Pause. Passt also schon!

Es gibt auch noch einen Jungle Walk, der meiner Meinung nach nicht lohnenswert ist. Nach ca. 45 Minuten wandern und einigen Spinnweben im Gesicht ist man wieder am gleichen Strand.

Wir hatten wirklich drei relaxte Tage auf der Insel. Sie ist wunderschön und ruhig. Beim Restaurant gibt es ausserdem noch Brettspiele, viele Bücher, Badminton, Volleyball, usw. Aber ansonsten gibt es nicht viel zu tun ausser lesen.

Nichts desto trotz muss man sagen, dass man mit wenig Aufwand den Aufenthalt auf der Insel besser gestalten könnte. Z.B. mit einem Barbeque am Abend und sonstigen Aktivitäten. Essen kann man nur im Resorteigenen Restaurant - das merkt man. Das Essen ist aufgrund dem Schweizer Besitzer ziemlich schweizerisch. Ausserdem eher teuer. Das Preisleistungsverhältnis für Essen und Getränke ist leider nicht sehr gut.

Nichts desto trotz würden wir die Insel wieder besuchen.

Port barton, PALAWAN: papawyan Falls & Pancakes


Oh... Hello ;-)
Oh... Hello ;-)

Was für ein Start in den Tag. Die Pancakes im Besaga sind wirklich unglaublich. Fluffige Pancakes mit Nutella, Honig oder Schoko-Splittern. Um diese Kalorien wieder wegzubekommen muss man einen Marathon rennen. Naja, wir haben trotzdem einen Roller zum Papawyan Wasserfall gemietet. Die Strasse war sehr holprig und wir wussten den weg nicht genau. Nach ca. 30 Minuten haben wir ihn aber gefunden. Beim Eingang kann etwas gespendet werden und dann geht es noch ca. 20 Minuten zu Fuss weiter. Der Wasserfall ist vielleicht 15-20 Meter hoch und man kann gut darin schwimmen, von den Felsen springen oder einfach nur in den einfachen Hütten relaxen.

Nach einem holprigen Ritt zurück nach Port Barton haben wir im Summer Homes gegessen. Shalitha hatte Squid und ich hatte Thunfisch. Im Summer Homes isst man direkt am Strand und hat richtiges Ferienfeeling.

Danach wollten wir in der Stellbucks Bar eine Runde Billard spielen, aber die Dänen, die auch auf der Island Hopping Tour waren, spielten. Also ab an die Bar… Nach ca. 10 Minuten kommen die beiden zurück. Der Tisch ist unspielbar. Na gut, dann haben wir einige Bier getrunken und etwas gequatscht. Aus einigen Bier wurden viele. Um ca. 9 Uhr waren wir die einzigen in der Bar. Der Inhaber vom Stellbucks, Jeff, kam bei uns vorbei und ladet uns auf eine Bartour durch Port Barton ein. Die ausländischen Bar- und Restaurantbesitzer schliessen früh, damit die Local-Business owner auch Geld verdienen können. Als erstes sind wir ins Purple Turtle. Techno und Rum & Coke beschreiben diesen Ort am Besten. Die Einrichtung ist wirklich cool, es fühlt sich an, als ist man in einem gestrandeten Schiff. Piratenfeeling! :-) Um 22.30 Uhr schliesst auch diese Bar - also weiter zur UPSETTER Reggae Bar. Auch dort mussten wir darum kämpfen, auch einmal einen Drink bzw. Eine Runde bezahlen zu dürfen. Diese zwei Jungs sind wirklich cool. Jeppe und Helmer sind ein ungleiches Reisepaar - sie kommen beide aus Kopenhagen und arbeiten am Flughafen. Ach, und sie sind beide verrückt ;-)

Um 00.00 Uhr gibts dann keinen Strom mehr in Port Barton. Gemeinsam mit den Dänen und Jeff machten wir uns auf den Heimweg. Ach, Jeff hat ja eine Bar. Ein letztes Bier vor dem schlafengehen… Es endete damit, dass Jeff um ca. 2 Uhr eine Flasche Rum und eine Flasche Coke auf den Tisch gestellt und gesagt hat „ich geh jetzt schlafen - viel Spass noch“. Das hatten wir! Irgendwie waren wir dann auch erst um 5 Uhr im Bett.

PALAWAN: island hopping in Port Barton


Island Hopping in Port Barton am Sandbay. Dort hat es viele grosse Seesterne.
Klares Wasser beim Island Hopping in Port Barton

Um 9.00 Uhr geht es mit Tribal Experience los zum Island Hopping. Es ist zwar etwas bewölkt aber dennoch meist sonnig. Der erste Stop war die „Sandbar“ - dort gibt es viele Seesterne im Wasser. Und sie sind so gross wie ein Teller.

Danach gingen wir schnorcheln beim Twin Reef und dann beim Turtle Beach. Wie der Name sagt, gibt es viele Schildkröten und wir konnten eine beim Essen bestaunen. Auch die Schildkröte war riesig. Shalitha könnte einfach darauf reiten!

Das Mittagessen hatten wir bei der Insel von Tribal Experience. Wir würden da nicht unbedingt übernachten wollen. Es gibt einfach keinen Strand… Die Unterkünfte sind gleich neben Mangroven und der Boden ist sehr „muddy“. Wer trotzdem eine Nacht hier verbringen möchte, kann über Airbnb buchen.

Nach dem Essen sind wir noch beim Aquarium schnorcheln gegangen und haben am Schluss noch einen Strand besucht. Dort hatte es auch Mangroven, die wir erkundet haben. Alles in Allem war der Trip sehr schön. Tribal Experience ist aber etwas chaotisch - aber das trifft wohl hier bei allen zu ;-) Als Mitbringsel haben wir übrigens ca. 20 Moskito-Stiche mitgenommen :-)

Wir haben das Paella Bar & Restaurant ausgesucht zum Essen. Zum Abendessen gab es Paella & Meeresfrüchte für Thomas und für Shalitha Pork. Bleibt lieber bei den Köstlichkeiten aus dem Meer. Das Schwein war etwas zäh.

Nach dem Essen haben wir die erste Militärpatrouille gesehen. Aufgrund einiger terroristischer Gruppen, die Touristen kidnappen, wird auch im Norden von Palawan die Sicherheit erhöht. Reisehinweise gibt das jeweilige Departement eures Herkunftslandes. Hier z.B. das EDA der Schweiz.

 

Tribal Experience Island Hopping Tour
Ein Stop auf der Island Hopping Tour in Port Barton
Viele verschiedene Schnorchelspots beim Island Hopping in Port Barton. Alle sind schön!
Fast sieht man bis zum Grund vom Schnorchelspot Aquarium

port barton: Whitebeach & jungle bar


Auch im Dezember gibt es in Port Barton ab und zu Regen...
Dicke Regenwolken nähern sich Port Barton.

Frühmorgens haben wir uns den Sonnenaufgang von Port Barton angeschaut. Der Pastellfarbene Himmel ist trotz verschlafener Augen wunderschön. Ausserdem wird die kleine Stadt kurz nach Sonnenaufgang lebendig. Port Barton ist - wie der Name sagt - vor allem ein Hafen. Viele Fischer leben hier und in der riesigen Bucht werden Muscheln gezüchtet, damit die Perlen in die ganze Welt verkauft werden können.

Danach ging Thomas auf eine kurze Joggingrunde. Phu, bereits um halb sieben sind die Temperaturen bzw. Die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass das T-Shirt am Körper klebt. Die Einwohner Port Bartons winken fröhlich und verstehen wohl nicht ganz, wieso ich auf dieser unebenen Strasse und bei dieser Hitze Joggen gehe… Es ist nicht ganz einfach eine gute Strecke zu finden. Ich habe aber einen Tipp für zukünftige Besucher. Einfach dem Strand folgen bis zu den El Dorado Bungalows. Dort geht es ein wenig aufwärts. Wenn man links abbiegt, kommt man in ein kleines einheimisches Dörfchen, welches am Sonntag erstaunlich belebt ist. Wenn man Rechts weiter den Hang hinauf geht, erreicht man nach ca. Einer Stunde den Papawyan Waterfall. Ich bin rechts abgebogen, aber nicht den Hügel hinauf - so bin ich um Port Barton gerannt und am anderen Ende angekommen.

Nach dem Duschen gings ab zum Frühstück! Es ist leider nicht ganz einfach guten Kaffee zu finden. Wir sind etwas verwöhnt von Vietnam. Der Filipino-Kaffee ist einfach Instant-Coffee… Naja :-( Das Besaga ist aber auch für das Morgenessen eine gute Adresse. Versucht die Pancakes. Die haben es in sich! Ausserdem gibts auch guten Kaffee da.

Eine dicke Wolkenfront nähert sich uns und wir sind uns nicht sicher, ob wir trocken bleiben werden. Auf gut Glück sind wir mit dem Scooter losgefahren, aber nach bereits 5 Minuten auf der holprigen Strasse schüttete es so fest, dass wir nicht mehr weiterfahren konnten. 10 Minuten später war der Spuck vorbei und wir sind weiter zum Whitebeach gefahren. Kurz vor Whitebeach fing es wieder an zu regnen. Im Restaurant vom Whitebeach haben wir abermals Schutz vor dem Regen gesucht.

Whitebeach ist ein schöner Strand mit einem Resort. Da es so fest geregnet hat, können wir nicht mehr sagen. Das Essen da ist OK, aber nichts spezielles. Also sind wir nachdem der Himmel wieder blau war weitergefahren Richtung Jungle-Bar. Shalitha hat sich mit einem Hund angefreundet, der uns gefolgt ist.

Die Fahrt ging durch Bäche und kleine Seen. Am Schluss an Schweinen und Wasserbüffeln vorbei, bis wir schliesslich nach einer kurzen, aber steilen Auffahrt die Jungle Bar erreichen.

Die Besitzer, ein französisches Pärchen, waren erstaunt, als wir ankommen. „Wir haben bei diesem Wetter keine Besucher erwartet. Auch sonst war es diese Woche sehr ruhig.“ Wir waren einige der wenigen Gäste. Die zwei sind schon durch die ganze Welt gereist und arbeiten jeweils an Märkten in Frankreich, bis sie genug Geld haben und reisen dann wieder durch die Welt. Mit ihrem Ersparten haben sie nun diese Bar eröffnet. Die Aussicht über die Bucht ist wunderschön. Wir war ca. Zwei Stunden da - nicht ganz freiwillig - da es wieder aus Eimern geschüttet hat…

Auf der ganzen Rückfahrt hat uns wieder der Hund von Shalitha den Weg gezeigt. Er ist 30 Minuten lang vor dem Scooter gerannt und hat gewartet, wenn wieder etwas holprige Abschnitte unsere Fahrt verlangsamt haben. Was für ein treuer Hund!

Das Olive’s Crib ist ein kleines Restaurant, das auf Sizzlers spezialisiert ist. Sizzlers ist Fisch/Fleisch/Gemüse/Sauce und wird noch in der Pfanne serviert. Spicy Squid und Sizzling Squid sind zu empfehlen!

Angekommen in port barton


Sonnenaufgang Sunrise am Strand, Beach, in Palawan, Port Barton
Der Strand von Port Barton

Wir wurden geweckt von Bauarbeiten im Nachbargebäude. An einigen Orten wird hier gebaut - obwohl hier noch sehr wenig los ist, hat Port Barton Potential zu einer grösseren Touristendestination zu werden.

Autos und Roller gibt es nur wenige. Den Grossteil der kleinen Distanzen legt man zu Fuss zurück. Das trägt wirklich nur positiv zum Chill Faktor bei ;-)

Heute relaxen wir nur. Sind am Strand gesessen, haben gedöst, einige Drinks getrunken.Thomas hat noch eine Runde mit dem Kajak gemacht und das war unser Tag. 

Im Besaga Cottages gibt es übrigens gute Drinks und immerfröhliche Filipina, die neugierig sind, woher man denn kommt.

Ausserdem haben wir uns übers Tauchen, Island Hopping und andere Aktivitäten informiert. Das Tauchen ist leider nicht so gut, da die Sicht zur Zeit schlecht ist. Ausserdem sind die Riffe durch Dynamit-Fischen in Mitleidenschaft gezogen worden. Da passe ich lieber und spare mein Geld für schönere Spots. Aber Island Hopping haben wir bereits gebucht. Allenfalls noch eine Übernachtung auf einer kleinen Insel - wir werden sehen.

Am abend assen wir im Restaurant Kusinero del barrio. Das Essen ist super. Bei Filipino Food kann man nichts falsch machen im Kusinero del barrio. Ausserdem hat es diverse Spiele wie z.B. Vier gewinnt, UNO oder Schach. Zu Bob Marley, Sublime und co. kann man also in diesem Restaurant verweilen.

 

In Port Barton ein Kajak mieten und die Inseln erkunden braucht zwar Ausdauer ist aber wunderschön.
Mit dem Kajak rund um Port Barton paddeln.

PALAWAN: eine Lange reise


Unser Zimmer im schönen Garten vom Evergreen
Unser Zimmer im schönen Garten vom Evergreen

Phu, das hatten wir uns einfacher vorgestellt. Es ist eine super lange Reise. Der Flughafen Manila das reinste Chaos und die dreistündige Fahrt nach Port Barton holprig. Nichts desto trotz: Wir sind angekommen und direkt in unser Homestay gefahren. Evergreen Homestay ist eine einfache Unterkunft mit einem super Preisleistungsverhältnis - 400 Pesos die Nacht (ca. CHF 8.-). Die Inhaberin und das Personal sind sehr nett, die Zimmer zwar schlicht, aber sauber.

Strom hat es in Port Barton nur zwischen 18.00 Uhr und 00.00 Uhr. Es gibt einige Resorts, die Solaranlagen haben und so immer Strom bieten können. Auch ATM’s gibt es hier nicht - also genug Bargeld mitnehmen.

Port Barton ist ein kleines Dorf und ist noch nicht so bekannt bei den Touristen wie El Nido. Die Einheimischen sind super nett und lustig. Nach einem kurzen Spaziergang am Strand sahen wir der Sonne zu, wie sie langsam untergeht.

Am Abend sind wir ins Gacayan Restaurant. Die Portion war riesig. Das Essen war nicht der Hammer - wir sind sicher, dass es hier bessere Restaurants gibt.

Nach dieser langen Reise sind wir früh ins Bett und sofort eingeschlafen.