Reisebericht Thailand

Wat pha sorn kaew & windfarm


Der Wat Pha Sorn Kaew ist einer der schönsten Tempel in Thailand.
Wat Pha Sorn Kaew

Am Morgen um 8.00 Uhr werden wir geweckt. Morgenessen! Es sind schon 10 Thais munter am Essen. Wir schliessen uns an. Es gab Pad Khrapau und Thai Klebreis. Einige tranken schon wieder fleissig Thai Whisky. Nebenan wurden frische Ratten gegrillt. Wer also einmal ein authentisches Erlebnis in Thailand möchte - geht nach Ban Bueng Kra Chap ;-)

 

Noch am Vormittag fahren wir los zum Wat Pha Sorn Kaew. Wir haben abgemacht, dass Juk, Sangvien, Shalitha und ich gemeinsam losfahren. Der Pickup Truck wurde aufgestockt und schlussendlich waren wir 10 Personen.

Durch Phetchabun geht es weiter zur Windfarm, der in Khao Kho. Die Gegend wird als die Schweiz Thailands betitelt.

Ausserdem gibt es dort die besten Erdbeeren Thailands!

 

Danach ging es weiter zum Wat Pha Sorn Kaew.

Der Wat Pha Sorn Kaew ist einer der schönsten Tempel, den wir je gesehen haben. Die Bilder sprechen für sich.

 

Die nächsten Tage blieben wir in Ban Bueng Kra Chap und sahen uns die Felder der Familie von Shalitha an und taten einfach nichts. Auch einmal schön, oder. Natürlich haben wir auch geradezu immer gegessen - unter anderem das schärfste Som Tam, das ich je gegessen habe.

 

Ab ins kleine Dorf ban bueng kra chap


Die Familie von Shalitha lebt in Ban Bueng Kra Chap. Definitiv kein Touristenhotspot. Als wir ankommen lachten alle fröhlich und die Begrüssung war sehr herzlich.

 

Natürlich faltet man die Hände zur Begrüssung und sagt sàwàddee kráb. Vor allem gegenüber den Älteren ist das ein Muss.

Nach der Begrüssung wird gekocht. Im 10 Minuten Takt kommen neue Thais in den Vorgarten und lächeln fröhlich. Die Neuigkeit, dass wir angekommen sind verbreitet sich schnell.

 

Am Abend assen wir gemeinsam. Mittlerweile waren ca. 20 Personen da. Wir verstanden nur sehr wenig was gesprochen wurde. Ab und zu hören wir Falang oder Shalitha. Dann wussten wir, dass wir das Thema waren. Ansonsten verständigen wir uns mit im leu (ich bin satt), pet (scharf) Mai pet (nicht scharf), Loorn (heiss) und Aroy (ich mag es).

 

Die zwei Flaschen Thai Whisky waren schnell weg und auch die 24 Flaschen Leo Bier neigen sich dem Ende zu.

Hier geht man früh zu Bett. Um 22.00 Uhr waren alle im Bett.

 

Essen im Dorf in Thailand
Essen im Dorf in Thailand

Bangkok: unterwegs mit juk & nu


National Museum Bangkok, Thailand
Das National Museum von Bangkok

Bangkok, 1. Januar 2018. Happy New Year!

 

Nach einem üppigen Frühstück verbrachten wir den ganzen Vormittag am Pool. Nach einem Mittagessen übt Shalitha etwas Ukulele und Thomas geht ins National Museum of Bangkok.

 

Das Museum ist schön und erzählt über die Geschichte von Thailand. Ausserdem gab es eine Sonderausstellung über Buddhismus. Es wird erklärt, wie der Buddhismus den Weg von Indien nach Thailand gefunden hat.

 

Am Abend haben wir uns mit Juk und Nu (zwei Cousins von Shalitha) und ihren Freundinnen beim New Rot Fai Market Ratchada zum Essen verabredet. Zuerst sassen wir in eine Bar und holten dann beim Markt Essen. Wir haben Gung Chae Nam Pla, Thai-Ribs, Gaijan und French Fries gegessen. Die French Fies waren ein Wunsch von Juk ;-)

 

Das Essen haben wir dann vom Markt in die Bar genommen und dort gegessen. In Thailand ist das ganz normal. Genauso kann man auch (günstiges) Bier von einem Shop in das Restaurant mitnehmen. Das Bier wird sogar kühl gestellt.

 

Der Abend war sehr lustig. Nu’s Englisch ist sehr gut und er hat uns alles übersetzt. Wir haben von unseren Highlights erzählt und ein Bild von Koh Lipe gezeigt. Ein wunderschöner, weisser Strand mit einem unglaublichen blauen Meer. Juk, Nu, Nee und Sangvien. Verzogen alle das Gesicht und schüttelten die Köpfe. "Lorn!!!" Heiss. So sind die Idealvorstellungen von einem Urlaub unterschiedlich.

 

Für den nächsten Tag haben wir mit Juk und Sangvien abgemacht. Von Bangkok fahren wir nach Bueng Kra Chap. Bueng Kra Chap liegt im Distrikt Wichian Buri.

 

Silvester in Bangkok


Khao San Road Sonnenaufgang
Die Khao San Road beim Sonnenaufgang

Natürlich konnten wir um 6 Uhr morgens noch nicht in unserem Hotel einchecken. Also gingen wir zur Khao San Road und hofften, ein Restaurant zu finden, das Kaffee serviert. Schnell haben wir festgestellt, dass viele Gäste noch beim Bier waren. Die Partymeile war fast leer, aber einige wenige hielten sich noch - mehr oder weniger - auf den Beinen.

 

Während dem Kaffee kam ein betrunkener Tourist ins Restaurant und fragte das Personal, ob denn Neujahr schon vorbei sei. „Nono“ sagte die Bedienung freundlich. „This evening happy new year“. Etwas verwirrt sass der Falang auf den Bordstein und trank weiter sein Bier.

 

Die Check In Zeit in unserem Hotel war 14.00 Uhr. Wir waren müde und mussten die Zeit tot schlagen. Also ab ins Shopping Center Central World in Bangkok City. Ein riesiges Shopping Center mit grosser Auswahl.

Beim Check In bekam ich mein ebook Reader zurück, den ich in Koh Mook vergessen hatte. Danke vielmals an Mookies Resort, die den Reader gefunden und zugesendet haben!

 

Am Nachmittag ist relaxen angesagt. Das New Siam Palace Ville ist ein schönes Hotel mit gut eingerichteten Zimmern und Swimmingpool. Die Khao San Road ist zu Fuss in 5 Minuten zu erreichen. Wir wollen für Neujahr fit sein. Am Abend assen wir im Savoey Restaurant am Chao Phraya. Es war richtig gut. Thomas neues Lieblingsgericht ist Gung Chae Nam Pla, Rohe Crevetten. Das Restaurants ist sehr beliebt bei Thais und nachdem wir gegessen haben, sind wir weiter richtig Khao San Road.

 

Wir haben uns für die Khao San Road entschieden, da Rooftopparties extrem teuer sind (ca. 50 Euro nur für den Eintritt) und die Flussfahrten überfüllt sind. Naja, es ändert sich ja nicht viel, bis auf die Jahreszahl.

 

Silvester an der Khao San Road ist wie man es sich vorstellt. Viele Menschen, viel Bier und extrem laut. Aber irgendwie saugt einem die Stimmung ein und es war super unterhaltsam. Nach einem lustigen Videocall mit Kellen, Migi, Dave, Sibylle, Monika und Keve gingen wir noch auf einen letzten Drink und dann ab ins Bett.

 

Selfie Khao San Road
Nein, nur die anderen haben an Silvester getrunken. Versprochen!

Ranong


Von Mu Ko Surin gehts los mit dem Speedboat nach Khura Buri. Dort holt uns Tom von Tom & Am Tours ab. Wir haben uns unglaublich über das Willkommenskomittee gefreut. Er fährt uns mit dem Pickup zu sich nach Hause, damit wir unsere leeren Akku laden können. Zusammen gingen wir noch etwas essen. Tom musste gehen und noch etwas vorbereiten. Als wir bezahlen wollten im Restaurant, sagte uns die nette Bedienung, dass Tom die Rechnung übernommen hat. Zum Glück haben wir uns nochmals gesehen und konnten uns bedanken.

 

Wir haben in Khura Buri ein Busticket nach Ranong gekauft. Als wir in den Bus einsteigen heisst es. Sorry, aber ihr müsst stehen. Hat keine freien Plätze für euch. Ok… Nach ca. 1 1/2 Stunden hatte es dann Sitzplätze für uns.

In Ranong selber gibt es nicht viel zu tun. Wir haben zwei Tage lang relaxed, Ukulele gespielt, im Fitness trainiert, geschlafen, am Blog geschrieben und einfach nichts getan. Geschlafen haben wir im Tinidee Hotel in Ranong. Wir hatten ein gutes Angebot. Das Hotel ist sehr schön, hat einen Swimmingpool, heisse Quellen (43 bis 50 Grad), eigene Restaurants und ein Gym.

 

Mit dem Nachtbus geht es am Abend weiter von Ranong nach Bangkok. Das Ticket für den „VIP Bus“ kostet 1’200 Baht für zwei Personen. Die Sitze können ganz nach hinten verstellt werden, damit man auch gut schlafen kann. Die 9 Stunden vergingen wie im Flug und morgens um 6 kamen wir sicher in Bangkok an.

Mu Ko Surin NationalPark: Schnorcheln & relaxen


Mu Ko Surin Nationalpark: Kristallklares Wasser und perfekt zum schnorcheln und tauchen.
Mu Ko Surin: Wer möchte hier nicht direkt ins klare Wasser springen und Schnorcheln?

 

 

In Mu Ko Surin National Park gibt es zwei mögliche Unterkünfte am Ao Mai Ngam Beach. Entweder übernachtet ihr im Zelt direkt am Strand oder in einem etwas teureren Bungalow.

 

Mu Ko Surin ist bekannt für das unglaublich schöne Schnorcheln. Natürlich sind wir gleich am ersten Tag auf eine Schnorchel Tour. Die Unterwasserwelt in Mu Ko Surin ist unglaublich schön und vielfältig. Mit einem Longtail-Boot fuhren wir an vier verschiedene Schnorchel-Spots. Ab und zu sieht man die Speed-Boats, in denen Tagestouristen zusammengedrängt sitzen und von einem Spot zum anderen gejagt werden. Sie schauen mit Mitleid zu uns. Wir sitzen in einem kleinen, alten Longtailboat. Ich würde nicht tauschen wollen.

 

Die Schnorchel-Tour geht ca. Um 9.00 Uhr los und um 12.00 Uhr ist man wieder zurück. Die Distanzen sind kurz - vor allem wenn man während der Fahrt die grünen Hügel und das kristallklare Wasser bewundern kann.

 

Zurück in unserem Camp am Ao Mai Ngam Beach war eine Gruppe Tagestouristen da und haben Mittag gegessen. Plötzlich hat es hier drei Mal so viele Menschen. Naja, ca. Zwei Stunden später sind sie wieder weg ;-)

 

Nach dem Mittagessen (oder den Mittagessen für Thomas) spazierten wir von unserem Camp am Ao Mai Ngam Beach zum Sunset Beach. Dort sind auch noch weitere Bungalows und kann den Sonnenuntergang beobachten.

Auf dem Weg sahen wir Affen und grosse Warane. Angst muss man keine haben. Die interessieren sich im Normalfall nicht für uns - im Gegenteil. Sie behalten uns gut im Auge.

Phytons kann man auch sehen auf Mo Ko Surin. Wir haben leider (oder zum Glück?!) keine gesehen.

Am nächsten Tag gingen wir auf eigene Faust schnorcheln. Vom Ao Mai Ngam Beach kann man einfach hinausschwimmen und findet ein Riff. Der Spot ist nicht so schön wie der auf der Tour, aber trotzdem sehenswert.

 

Ansonsten kann man wunderbar am Strand dösen, in einer Hängematte schlafen oder mit den netten Leuten auf der Insel quatschen.

 

Nach drei Nächsten sagen wir auf Wiedersehen. Mu Ko Surin: Wir kommen sicher wieder. Mo Ko Surin war ein Highlight auf unserer Reise!

 

Mu Ko Surin: Die Anreise


Die Anreise zu den Mu Ko Surin Nationalpark Inseln und deren Bungalow & Zelte. Schon im Boot bemerkt man das kristallklare Wasser. Perfekt zum Schnorcheln.
Schon die Anreise nach Mu Ko Surin ist beeindruckend

Am holt uns um sieben Uhr morgens ab und bringt uns zum Hafen. Von da geht es weiter mit dem Speedboat. Die Anreise nach Mo Ko Surin dauert ca. Eine Stunde.

Wir haben Wasser, Snacks, einige Früchte und Kaffee dabei und hoffen, dass wir die vier Tage so überleben ;-)

 

Der Mu Ko Surin Nationalpark ist eine Schönheit. Das bemerken wir schon bei der Anfahrt mit dem Speedboat. Als wir dann mit dem Longtail-Boat zu unserem Strand Ao Mai Ngam Beach gefahren sind, wurde es noch besser. Die Fische & Korallen konnte man vom Boot aus sehen. Die Farben waren fliessend von Weiss zu helblau zu türkis zu blau. Unglaublich.

Wir konnten als Erste unser Zelt beziehen. Erste Reihe mit Meerblick. Danke Tom & Am.

Das nächste Mal würden wir aber noch einige Dinge mehr mitnehmen. Eine dickere Matte oder Luftmatratze zum Beispiel. Das dünne Mättchen über dem harten Sand half nicht viel.

Trotzdem: Hier sind wir richtig. Es ist wunderschön, ruhig und Natur pur. Viele der Reisenden waren schon einmal auf der Insel.

 

Mu Ko Surin ist nur während sechs Monaten (Oktober bis April) zugänglich. Ein Nationalpark mit Öffnungszeiten ;-)

 

Am Abend haben wir im Nationalpark-Eigenen Restaurant gegessen. Die Essen ist gut und günstig. Die Portionen jedoch eher klein. Thomas ass meistens zwei Gerichte.

Ab ca. 21.00 Uhr wird es dann noch ruhiger und spätestens um 22.00 Uhr schlafen alle.

 

Mu Ko Surin Nationalpark: Campen direkt am Meer. Am Ao Mai Ngam Beach gibt es entweder günstige Zelte oder etwas teurere Bungalows.
Die Aussicht aus unserem Zelt

Von Phang Nga nach Khura Buri (Vol. 2)


Mit dem public bus von phang nga town nach khura buri
Der public bus, der uns sicher nach Khura Buri gebracht hat.

Obwohl die Inhaberin schlecht Englisch sprach, haben wir verstanden, dass wir nicht zur Bus-Station sollen, wenn wir nach Khura Buri möchten. „Peng!“ Sagte sie. Teuer. Sie hat uns erklärt wo es eine Bushaltestelle gibt (gegenüber dem Big C Market) und wir gingen da hin und warteten.

 

Thomas ging kurz Geld abheben und etwas zu Essen holen. Natürlich kam genau der der Bus und wir haben ihn verpasst… Naja.

 

Wir haben dann ein Karton Schild gemacht, Khura Buri draufgeschrieben und gehofft, dass jemand, der in die Richtung fährt uns mitnehmen kann.

Zwei Mädchen wollten uns helfen, aber die Sprachbarriere war zu gross. Einige haben angehalten und wollte 1’600 Baht für die dreistündige Fahrt.

 

Ein netter Scooter Taxifahrer hat uns dann erklärt, dass der Bus entweder in einer halben oder einer Stunde kommt.

Wenig später kommt ein Minivan und hält an. „Ah… nono, no Bus to Khura Buri. Not anymore“ Natürlich hat er uns angeboten uns mitzunehmen. Aber nur die halbe Strecke. Wir waren nun etwas verunsichert, haben aber abgelehnt - zum Glück!

 

Der Bus kam und als Shalitha auf dem Absatz stand, fuhr er schon los. Die Türen bleiben wohl die ganze Fahrt offen.

Man kann dem Busfahrer einfach sagen, wo man aussteigen möchte und er hält an. Irgendwann machte er eine kurze Pause und kassiert das Fahrgeld. 130 Baht für drei Stunden Fahrt.

Mittagspause: Der Fahrer hält bei einer Busstation an und sagt, dass wir 15 Minuten Pause machen. Wen sehen wir bei der Busstation - den Minivanfahrer, der uns weismachen wollte, dass kein Bus fahrt. Wir haben ihm gewunken. Er strahle über das ganze Gesicht und winkte zurück :-)

 

In Khura Buri hält man direkt gegenüber von Tom & Am Tours an. Die beiden sind nicht nur sehr herzliche und nette Menschen. Sie bieten ausserdem den Transport, Zeltreservation, usw. Für Mu Ko Surin an. Wir haben also alles bei ihnen gebucht und konnten sogar noch günstig in einem ihrer Bungalows übernachten. Schreibt ihnen einfach über Facebook oder geht spontan vorbei. Bei uns hat das super geklappt.

Am Abend gingen wir mit Tom Essen… D.h. eigentlich haben wir mehr getrunken. Es war ein lustiger Abend. Tom hat uns alles über Mu Ko Surin erklärt, so dass wir am nächsten Tag Top vorbereitet sind.

Von Koh mook nach khura buri


Buddha Statue in Phang Nga Town
Buddha Statue in Phang Nga Town

Von einem englischen Pärchen haben wir von Mu Koh Surin erfahren. Ein Nationalpark, in dem man zelten kann. Sie haben so davon geschwärmt, dass wir uns entschieden haben, einige Tage dort zu verbringen. Die Reise haben wir beim Bamboo Hut gebucht, der Veranstalter war KK Tours. Wir würden das nicht mehr machen!

 

Abgemacht war, dass wir vom Festland direkt mit einem Minivan nach Phang Nga fahren. Von da wollten wir weiter mit dem Bus nach Khura Buri.

Mit dem Longtail-Boat fuhren wir zum Festland. Dort waren alle überrascht, dass so viele Leute auf dem Longtail-Boat waren. Minivans standen zu wenige bereit. Shalitha und ich sassen im Kofferraum. Kein Problem - wenn da der Benzingestank nicht gewesen wäre.

 

Bei KK Tours wurden wir ausgeladen und direkt zur Bus Station gefahren. Der Fahrer drückte uns Tickets in die Hand. Ich konnte noch knapp fragen „Minivan?“ Er zuckte mit den Schultern und fuhr weg. Wir haben schnell festgestellt, dass sie uns über den Tisch gezogen haben - das Ticket war für den local Bus. D.h. nicht direkt fahren, drei Stunden Reisezeit und d.h. in Phang Nga Town übernachten.

 

Einmal mehr also die Erkenntnis: Den Transport nie von einer Insel buchen. Wir hätten den Bus selber buchen können - für einen Bruchteil des Betrages, den wir bezahlt haben.

In Phang Nga haben wir dann ein kleines, schönes Guesthouse gefunden. Die Inhaberin vom Phang Nga Cottage ist sehr herzlich & die Zimmer sind schön und sauber.

 

Mit dem Scooter haben wir am späteren Nachmittag das Städtchen erkundet. Viel zu sehen gibt es nicht, aber immerhin.

Drei Tage in Koh Mook (Koh Muk)


Charlie Beach, Koh Mook, Thailand
Charlie Beach

Koh Mook ist touristisch noch nicht so gut erschlossen. Es hat eine kleine Strasse, die zwischen Charlie Beach und Sivalai Beach verläuft.

Am Sivalai Beach sind vor allem die Resort Gäste. Der Charlie Beach ist etwas relaxter und bietet vor allem bei Ebbe viel Platz und Ruhe.

 

Mit dem Kajak besuchten wir die Emerald Cave. Vom Charlie Beach rudert man ca. 20 Minuten zur Höhle. Dann geht’s 5 Minuten durch eine stockdunkle Höhle. Nehmt unbedingt eine Taschenlampe mit. Rudert zum Licht am Ende des Tunnels —> ja, hier ist das schon OK. Am Ende angelangt findet ihr einen schönen Strand, mit feinem Sand inmitten von hohen Felsen.

Die Emerald Cave, so sagt man, war früher Versteck für Piratenschätze. Wir können uns das richtig gut vorstellen. An diesem Ort waren bestimmt einmal Piraten! ;-)

 

Eine Wanderung zum Sabai Beach haben wir ebenfalls unternommen. Mit dem Scooter geht es bis zum Ende der Strasse. Von da müsst ihr noch ca. Eine Stunde zu Fuss gehen. Teilweise ist der Dschungel wirklich dicht und man sollte auf keinen Fall den Moskito Schutz vergessen.

Der Weg lohnt sich aber. Vorbei am Ao Lo Dang Beach - der lohnt sich unserer Meinung nicht. Am Ende gelangt man zur Bucht wo der Sabai Beach liegt. Die Bucht ist sehr schön und der Strand mehr oder weniger einsam. Entweder man Bucht ein Boot vom Charlie Beach, paddelt mit dem Kajak oder macht die einstündige Wanderung.

Leider ist der hintere Teil vom Strand total vermüllt. Die Flut bringt wohl Abfall von der Insel an diese Bucht.

Nachdem wir ca. Zwei Stunden am Strand relaxed haben, machen wir uns wieder auf den Rückweg.

Beim Scooter angekommen bemerken wir, dass der Scooter nicht mehr anspringt. Ach, vielen Dank. Wir „durften“ diesen Teil also auch noch zu Fuss gehen. Nach ca. Einer halben Stunde haben wir ein Haus erreicht und ein Motorrad-Taxi hat uns zum Bamboo Hut gefahren. Hm, wie machen wir der Inhaberin nun klar, dass ihr Scooter irgendwo im nirgendwo steht? Der Ehemann der Inhaberin hat lediglich mit den Schultern gezuckt und gefragt wo der ungefähr Roller steht. Easy ;-)

 

Dem Sonnenuntergang wollen wir wieder am Charlie Beach zuschauen. Unser Glück hält an: Ein süsser Hund kommt zu uns, schnuppert an Thomas’ Rucksack und markiert ihn… Was für ein Tag ;-)

Gegessen haben wir mehrmals im Hilltop Restaurant. Die quirlige und lustige Familie ist super freundlich und das Essen… Ist einfach der Hammer! Probiert unbedingt die Chicken Satay Spiesse.

 

Die letzte Nacht haben wir etwas mehr Privatsphäre gesucht und haben im Mookies Bungalow übernachtet. Das Personal ist super freundlich, die Anlage gepflegt, das Bungalow geräumig. Für uns hat wirklich alles gepasst. Dort hat Thomas auch sein ebook liegen lassen… Langsam hab ich echt genug vergessen/verloren.

 

Die lange Überfahrt: Koh Lipe nach Koh Mook (Koh Muk)


Sonnenuntergang am Charlie Beach, Koh Mook
Sonnenuntergang am Charlie Beach, Koh Mook

Bei einem netten Thai haben wir ein Speedboat von Koh Lipe Nach Koh Mook gebucht. Die Preise in Koh Lipe sind auch für den Transport eher hoch. Wir bezahlten 1’100 Baht pro Person. Das Speedboat gehörte Buddhaya Tours. Leider kamen wir nicht weit. Drei der vier Motoren hatten einen Defekt nach ca. 100 Meter Fahrt. Naja, besser gleich in der Bucht als mitten auf dem Meer.

 

Die Bootscrew versuchte den Schaden noch auf dem Meer zu beheben. Nach ca. Einer Stunde gaben sie auf und wir haben das Speedboat gewechselt.

Was wir nicht wussten: Wir hatten einige zusätzliche Stopps und natürlich sind wir auch nicht direkt nach Koh Mook gefahren. Ausserdem hatten wir einen extrem hohen Wellengang. Unsere Fahrt hatte fünf Phasen:

 

  • Phase 1: Das Speedboat hüpft auf und ab - alle lachen hysterisch
  • Phase 2: Nach einer Stunde wird es unangenehm und jeder versucht sich so gut es geht festzuhalten & sich in eine angenehme Position zu bringen
  • Phase 3: Aphatisches geradeausschauen
  • Phase 4: Bei jedem Stopp: Hoffnung, dass man nun endlich ausstiegen kann
  • Phase 5: Resignation

Anstatt 1 1/2 Stunden dauerte unsere Reise von Koh Lipe nach Koh Muuk 6 Stunden. Wir waren froh, dass wir in Koh Muuk aussteigen konnten und sind mit einem Scooter Taxi zu Bamboo Hut Bungalows gefahren. Dort haben wir auch etwas gegessen - das Essen war sehr lecker und die Inhaberin super nett. Das Zimmer im Bamboo Hut war sehr basic. Betonboden und Wände, dünne Holzabtrennung zu den Nachbarn und unangenehmer Geruch aus dem Bad. Auch bei Hochsaison sind 500 Baht überteuert.

 

Den Sonnenuntergang haben wir am Charlie Beach geschaut. Ein breiten Strand mit einigen Unterkünften und Bars. Völlig fertig sind wir am Abend ins Bett gefallen.

Koh adang: ein verstecktes paradies in thailand


Der Strand von Koh Adang mit dem feinen weissen Sand und schönem blauen Meer. Gleich neben Koh Lipe, Thailand gelegen.
Der Strand von Koh Adang

Bevor wir das Boot von Koh Lipe nach Koh Adang nehmen, kaufen wir noch genügend Wasser, Früchte und Mittagessen ein.

 

Das Wassertaxi kostet 50 Baht pro Person und bringt uns sicher nach Koh Adang.

Leider war niemand am Empfang, also haben wir es uns gemütlich gemacht und unser Mittagessen verschlungen. Wir wurden aber von Hornvögeln und Echsen willkommen geheissen.

 

Dann kam auch der Ranger und wir konnten in unser Bungalow einchecken. Die Unterkünfte in Koh Adang kann man übrigens nur vor Ort buchen. Ihr könnt wählen zwischen einem Zelt (zwischen 30 und 100 Baht - je nachdem ob ihr ein eigenes habt oder nicht) und den Bungalows (400 Baht). Die Unterkünfte sind einfach, das Bett eher hart, eine Klimaanlage gibt es nicht und an Warmwasser ist nicht zu denken. Die Aussicht ist aber unglaublich und in 2 Minuten liegt man am einsamen Strand. Inmitten vom Trubel von Koh Lipe gibt es also noch einen versteckten Ort, der nicht von Touristen überfüllt ist. Für 400 Baht pro Nacht ein Schnäppchen.

 

Das Restaurant ist morgens, mittags und abends geöffnet. Strom gibt es nur am Abend. Das Essen ist gut. Western Food gibt es aber nicht.

 

Am Tag kann man entweder am Strand faulenzen, Schnorcheln, zu den Viewpoints wandern oder den Wasserfall besuchen. Auf Koh Adang kann man übrigens auch mit Plankton schwimmen, das in der Nacht blau leuchtet.

Koh lipe: ein ausflug nach koh adang


Viewpoint, Koh Adang mit Sicht auf Koh Lipe, Thailand
Viewpoint Koh Adang mit Sicht auf Koh Lipe, Thailand

Am nächsten Tag gehen wir Wandern auf Koh Adang. Eine Wanderung zu drei Viewpoints. Wir haben uns beim Noi Restaurant & Guesthouse Take-Away Essen besorgt und viel Wasser eingepackt und sind mit einem Longtailboat los. Die Überfahrt von Koh Lipe nach Koh Adang geht nur ca. 10 Minuten.

Bei der Ranger Station von Koh Adang haben wir uns über den Weg informiert. Es gibt auch Bungalows und Zelte auf Koh Adang, die vom Nationalpark verwaltet werden. Nur aus Neugier haben wir uns über die Kosten informiert. In Koh Lipe ist ein Bungalow mit Seaview unbezahlbar. Hier kostet es 400 Baht, also ca. 17 Euro. Wir haben gleich eins für den nächsten Tag reserviert.

Den Weg zum Viewpoint von Koh Adang geht steil bergauf. Wir empfehlen auf jeden Fall zumindest Jogging-Schuhe. Wir haben auf dem Weg ein Pärchen getroffen, welches mit Flipflops den Weg runtergeschlittert ist.

 

Der Aufstieg bis zum dritten Viewpoint geht je nach Fitnessgrad ca. 45 Minuten und die Aussicht ist von allen Viewpoints der Hammer. Man sieht das kristallblaue Wasser vor Koh Adang und sieht Koh Lipes Sunrise Beach mit dem weissen Strand und dem türkis Wasser.

Mit der fähre von Langkawi nach koh lipe


Sunrise Beach, Koh Lipe, Thailand
Fische suchen mit Shalitha und doggy

Die Überfaht mit der Fähre bzw. Speedboat von Langkawi nach Koh Lipe war ruhig. Passagiere und Gepäck werden nun auf ein Longtailboat verladen und dann die letzten Meter an den traumhaften Pattaya Beach gefahren. Wow, es ist richtig schön hier!

Unsere Pässe hat noch immer jemand von der Speedboat-Company. Etwas später steht ein Thai vor dem Zoll und ruft laut die Namen der Passagiere, von denen er die Pässe in der Hand hat. Hm, es waren ca. 60 Personen da. Das kann dauern… Unsere Pässe waren zum Glück ziemlich am Anfang und wir konnten die Immigration nach 10 Minuten erledigen. Die Nationalpark Gebühr kostet 200 Baht pro Person - es ist auch möglich in Ringgit zu bezahlen.

Durch die Walking Street gehen wir in Richtung von unserem Hotel. Die Walking Street ist gesäumt mit Restaurants, Bars, Massage Salons und Souvenierläden. Das Harmony Bakery & Bed ist eines der günstigsten Hotels - ca. 35 Euro pro Nacht. Viel Geld für einen Standard Room mit Klimaanlage. Zumindest hatten wir einen eigenen Balkon, das Zimmer war sauber und wir hatten sogar warmes Wasser.

Als Vergleich: Ein Bungalow in Strandnähe kostet in der Hochsaison um die 60 Euro pro Nacht.

Nachdem wir unser Gepäck abgeladen haben, gehen wir direkt zum Strand. Schon als wir uns dem Sunrise Beach nähern, sehen wir das Wasser in allen Blautönen schimmern. Der Sunrise Beach ist ein Traumstrand! Hier bleiben wir den ganzen Nachmittag. Zum Sonnenuntergang gehen wir zum Sunset Beach - praktisch, nicht? :-) Der Sonnenuntergang war jedoch nicht allzu spektakulär.

 

Am nächsten Tag geht Thomas tauchen. Zwei Tauchgänge sind geplant im Tarutao Nationalpark. Wieder steht eine Nationalparkgebühr von 200 Baht an - es gibt eine spezielle Gebühr um zu tauchen.

Der erste Tauchgang war meiner Meinung nach unspektakulär und auch schnell vorüber. Es hatte starke Strömungen und ich atmete für drei. Nach 32 Minuten muss ich wieder nach oben.

Der zweite Tauchgang war in jeder Hinsicht besser. Das Riff war schöner und bunter. Aber ausser einigen Krabben und Fischen gab es nichts zu sehen. Dieser Tauchgang ging ca. 55 Minuten.

 

Günstig und gut essen könnt ihr übrigens in folgenden Restaurants:

  • madame yoo hoo
  • Nee Papaya
  • Papaya mom